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Österreich legt neues Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) vor

Turbomodus bei der Energiewende

Österreich setzt sich einen neuen Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende: Ab 2030 soll der Stromverbrauch zu 100% (bilanziell) aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Das wurde nun im neuen Fördergesetz – das „Erneuerbaren Ausbau Gesetz“ (EAG) – festgeschrieben. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, werden 27 Terawattstunden an zusätzlicher Stromerzeugungskapazität notwendig sein. Dafür setzt Österreich vor allen auf die Investition in Innovation als Schlüssel zum Erfolg und investiert 500 Millionen Euro in die Förderung der Zukunftstechnologie Wasserstoff.

Der Begutachtungsentwurf wurde bereits im September letzten Jahres vorgelegt und die Ministerratsvorlage im März 2021 beschlossen. Die Verhandlungen mit der Opposition starten nun. Ziel ist es, dass das EAG noch vor dem Sommer 2021 in Kraft treten soll.
Während die drei Oppositionsparteien – SPÖ, FPÖ und Neos – beklagten, bei den Verhandlungen nicht eingebunden worden zu sein, begrüßen die Akteure der Strombranche, die Wirtschaftskammer und die Umweltschutzorganisationen das Vorhaben.

Mehr Informationen sowie die Dokumente zu den Inhalten und Erläuterungen des EAG finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: https://www.bmk.gv.at/service/presse/gewessler/20210317_eag.html


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